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Bitte nehmen Sie sich etwas Zeit und lesen Sie sich dieses Informationsblatt gut durch.

Die richtige Sicherung Ihres Hundes ist ganz wichtig, schlimmstenfalls kann sie ihm das Leben retten.

Immer wieder hört man, dass Hunde den Besitzern in den ersten Tagen entlaufen. Manchmal passiert das schon direkt nach dem Transport. Deshalb ist es wichtig, das Risiko so klein wie möglich zu halten.

• Bitte nehmen Sie zur Übernahme Ihres Hundes eine Transportbox mit. Die Box sollte mit einer dicken Decke ausgelegt sein, damit der Hund nicht rutscht und sicher liegt. Im geschlossenen Transportauto kann Ihr Hund in die mitgebrachte Box verladen werden. Bitte lassen Sie Ihren Hund erst wieder zuhause im Wohnzimmer aus der Box.

• In Ihrem Haus bzw. Ihrer Wohnung sollte Ihr Hund einen Platz in einer Ecke bekommen, von wo aus er alles sehen und miterleben kann. Er sollte einen Rückzug haben, aber er darf sich nicht verstecken können.

• Die die Türen und Fester müssen immer geschlossen sein. Das gilt auch, wenn Ihr Hund nicht ängstlich wirkt. Es ist durchaus möglich, dass Ihr Hund vor etwas davonläuft, was ihn erschreckt. Denn viele Hunde sind das Hausleben nicht gewöhnt. Als Hilfe können Sie sich einen Zettel „Hund im Haus“ an die Tür heften, damit Sie nicht versehentlich die Tür offen lassen. Wenn Ihr Hund ein Angsthund ist, schließen Sie die Tür bitte ab. Denn manche Hunde können auch Türen öffnen.

• Der Garten ist genauso gefährlich wie die Straße, das wird oft unterschätzt. Wenn Ihr Hund panisch reagiert, kommt er über jeden Gartenzaun. Den ersten Teil springt er, den zweiten Teil klettert er. Das schaffen sogar dreibeinige Hunde. Deshalb muss Ihr Hund in dem Moment, wo Sie mit ihm das Haus verlassen, 100 %ig gesichert sein.

• Die bekannte Doppelsicherung an kurzer Leine, die vielen Hundehaltern immer wieder als Tipp mit auf den Weg gegeben wird, ist sehr oft der Grund für das Entlaufen eines Hundes. Die Kraft, die hinter einer Panikattacke steckt ist dermaßen groß, dass Angsthunde ihrem Halter immer wieder die Leine aus der Hand reißen. Dazu kommt noch, dass diese kurzen, normalen Leinen Angsthunden zusätzlich Angst machen. Bei normalen Halsbändern und Geschirren schlüpft der Hund aus Halsband und Geschirr raus, wenn der Halter die beiden Doppelsicherungsleinen festhält. Dafür braucht er gerade mal 5 Sekunden.

• Wenn Sie mit Ihrem Hund aus dem Haus gehen, dann sollte er ein ausbruchsicheres Geschirr tragen. Das ausbruchsichere Geschirr MUSS außer dem Bauchgurt einen gutsitzenden Gurt in der Taille haben, der es daran hindert, mit dem Bauchgurt Richtung Vorderbeinen nach vorne zu rutschen. Dieser Gurt muss immer in der Taille sitzen. Zwei Gurte, die um den Bauch gehen, sind nicht ausreichend. Ausbruchssichere Geschirre erhalten Sie u.a. bei der Fa. Bellissiomo in Dauchau (http://www.bellissimo-for-dogs.de/) und bei der Fa. Sientas Pflegestellen Geschirr (http://www.sientas.de/…/aus…/45-pflegestellen-geschirr-.html).

Ihr Hund sollte immer Halsband und Geschirr tragen. Allerdings können Sie das Geschirr ihrem Hund erst dann anlegen, wenn er sich anfassen lässt. Bis dahin muss Ihr Hund ein Zughalsband tragen. Das ist das einzige, was sicher ist. Die normalen Zughalsbänder sind zu schmal, deshalb sollten Sie sich ein Zughalsband anfertigen lassen und schon im Voraus besorgen (Fa. Bellissiomo, Sientas Pflegen Geschirr), Dieses Zughalsband sollte je nach Größe des Hundes bis zu 4 cm breit sein. Es sollte weich unterfüttert, aus weichem Flies sein. Das Zughalsband muss gut anliegen und darf nicht schlappern. Sie können es lockern, wenn Sie Ihrem Hund Leine geben. Es darf kein Zug auf die Leine kommen.

Damit das Zughalsband für Ihren Hund nicht zur Qual wird, verwenden Sie bitte eine Schleppleine (können Sie sich auch im Baumarkt besorgen, sollte reißsicher sein).

Mit einer Schleppleine können Sie Ihrem Hund in einer Angstsituation ein paar Meter Raum geben, damit er nicht mehr so bedrohlich nah am neuen Menschen sein muss oder bedrohlich nah an anderen Menschen bzw. an Gegenständen vorbeigehen muss.

Bei normaler Leine, mit nach ihm ausgestrecktem Arm des Menschen, ist das für einen Angsthund die Hölle. Mit Schleppleine ist es Ihnen möglich, Ihre Arme angewinkelt am Körper zu lassen. Sollte Ihr Hund versuchen, die Leine durchzubeißen, können Sie am unteren Ende der Leine auf einer Länge von ca. 20 cm Knoten dicht aneinander machen. Sie können auch eine weiche Kette mit abgerundeten Gliedern aus dem Baumarkt am unteren Ende der Leine durchflechten.

Es ist ganz wichtig, dass Sie Karabiner aus Aluminium mit Schraubverschluss verwenden (Sportbereich, Kletterbedarf, Bellissimo). Bei normalen Karabinern passiert es sehr oft, dass sie aufgehen. Die Karabiner aus dem Baumarkt sind für kleine Hunde zu schwer.

Ein Haken wird am Hund befestigt und zusätzlich IMMER ein Haken am Menschen. Die Schleppleine sollten Sie auf keinen Fall in der Hand halten, sondern sich diagonal umhängen. Hier noch ein Tipp zum Ableinen Ihres Hundes: Es ist ganz wichtig, dass Sie Ihrem Hund erst Freilauf geben, wenn er eine feste Bindung zu Ihnen aufgebaut hat. Er muss durch konsequentes und richtiges Training abrufbar geworden sein. Das gilt für alle Hunde, nicht nur für Angsthunde.

Quelle: Daniele Hüther Eine professionelle Beratung erhalten Sie bei Daniela Hüther http://www.angsthunde.com/

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