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Liebes zukünftiges Frauchen und Herrchen,

 

Sie haben sich für einen ungarischen Hund entschieden und warten sehnsüchtig auf sein Eintreffen.

Hier wollen wir Ihnen noch ein paar Tipps und Infos für die erste Zeit mit auf den Weg geben:

Um das Verhalten ihres neuen Hausgenossen besser zu verstehen, müssen Sie wissen, dass Hunde in Ungarn in der Regel nicht im Haus leben (Ausnahmen gibt es natürlich auch). Sie werden entweder an der Kette oder auf dem Grundstück gehalten oder stromern frei in der Gegend herum. Häufig haben sie noch nicht einmal einen Namen, da sie niemand anspricht.

Ihr Hund weiß nicht, dass nun ein besseres Leben auf ihn wartet, sobald er aus dem Transporter steigt. Er wurde aus seiner gewohnten Umgebung gerissen, quer durch Europa gefahren und ist wahrscheinlich aufgeregt und erschöpft von der langen Fahrt.

Wenn Sie mit ihm nach Hause kommen, lassen Sie ihn sich im Garten oder an einem ruhigen Platz – am besten gut gesichert mit Halsband und Geschirr – lösen.
Sollten Sie noch andere vierbeinige Hausgenossen besitzen, machen Sie die Zusammenführung einzeln und so, dass Sie jederzeit eingreifen können.
Nachdem Ihr neuer Mitbewohner sein neues Zuhause begutachtet hat, wird er sicher nichts gegen eine leichte Begrüßungsmahlzeit - zum Beispiel Reis mit gekochtem Hühnchen - einzuwenden haben.

Richten Sie ihm einen ruhigen und geschützten Platz ein, von dem aus er das Familiengeschehen beobachten kann. Er wird einige Zeit brauchen um sich an Sie und seine neue Umgebung zu gewöhnen. Deshalb sollten auch Besuche von Verwandten und Freunden, die verständlicherweise den neuen Hund begrüßen möchten, erst einmal auf später verschoben werden.

Ihr neues Familienmitglied wird in den ersten Tagen und Wochen sehr viel lernen müssen. Begleiten Sie ihn dabei souverän und ermutigend. Die meisten Hunde kennen zum Beispiel keine Treppen. Mit ein paar Leckerlis auf den Stufen lernen sie aber schnell, dass Treppen nicht gefährlich sind.

Auch gibt es viele Sachen, die Ihr neuer Hausgenosse einfach nicht wissen kann. In Ungarn musste er sich vielleicht selbst ernähren – wie soll er wissen, dass dies zu Hause nicht erwünscht ist? Ebenfalls muss er lernen, dass nicht alle Plätze im Haus für einen Hund geeignet sind.

Auch an der Leine laufen ist für die meisten Hunde eine ungewohnte Übung. Befehle wie "sitz" ,"platz" usw. kennen sie in der Regel weder auf deutsch noch auf ungarisch. Da aber gerade die meisten erwachsenen Hunde sehr bemüht sind, ihren Menschen zu gefallen und alles richtig zu machen, lernen sie recht schnell das gewünschte Verhalten.

 

Wichtig ist, dass Sie als "Rudelführer" ihrem vierbeinigen Hausgenossen Sicherheit vermitteln und ihm gegenüber genügend Geduld aufbringen auch wenn manche Dinge nicht so schnell funktionieren, wie Sie es gern hätten.

 

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