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Tierschutz

 

Tierschutzzentrum Swiss Ranch in Ungarn

 

Die Swiss Ranch ist eine Auffangstation für verhaltensauffällige und in Not geratene Hunde. Es handelt sich um eine selbständige, sozial-engagierte Einrichtung, welche mit Tierschutzorganisationen und Tierschützern zusammen arbeitet.

Die Swiss Ranch, wenige Kilometer außerhalb der Stadt Kecskemét in der ungarischen Tiefebene gelegen,  besteht seit knapp 10 Jahren.

Tiere auf der Swiss-Ranch bekommen die Möglichkeit durch intensivstes Training wieder zurück ins normale Leben zu finden, kranke und verletzte Tiere werden versorgt und medizinisch betreut.

Wichtiger Baustein im Konzept der Swiss Ranch ist die Resozialisierung durch intensives Betreuung und Training, was auf mehreren Ebenen praktiziert wird. In dieser Hinsicht ist das fundierte Fachwissen von Gábor Izsák, ausgebildeter Verhaltenstherapeut und Hunde-Trainer, und seinem Team, von unschätzbarem Wert.

Die Swiss Ranch beherbergt durchschnittlich zwischen 50-60 Hunde.

Es gibt mehrere große Zwingeranlagen, einen Erstversorgungsraum, eine Krankenstation und Freilaufmöglichkeiten für die Tiere.

Ein Altersruhesitz für Seniortiere steht zur Verfügung, so dass die alten Tiere ihre nötige Ruhe bekommen, ebenso gibt es eine spezielle Zwingerreihe für Hunde, die sich in der Rehabilitation befinden.

Die Krankenstation, die Seniorenresidenz und die Zwingerreihe für die Reha-Hunde können beheizt werden, so dass die Tiere auch im Winter optimale Bedingungen vorfinden.

                    Hier -> geht es zum Tierschutzzentrum Swiss Ranch

 

Interessantes

 

Petgene - Was steckt in meinem Hund?

 

 

Haben auch Sie einen Hund, bei dem Sie sich fragen, welche Hunderassen wohl zu seinem Aussehen geführt haben? Oder warum er gerade diese Charaktereigenschaften zeigt?

Es gibt die Möglichkeit, über eine Analyse des genetischen Materials eine sogenannte "Rassenbestimmung" durchzuführen. Ganz unblutig, nur mit einem Schleimhautabstrich.

Wir arbeiten mit dem Labor "Petgene" in Hamburg zusammen welches diverse Dienstleistungen um die Genetik des Hunde (und anderer Tiere) durchführt.

Dort können Sie eine Rassenbestimmung durchführen, die Ihne sagt, wer bei Ihrem Hund alles "mitgemischt" hat.

                    Hier -> geht es zu Petgene

 

 

 

Als Tierschutzverein sehen wir es als unsere Pflicht an, die Übernehmer unserer Hunde über die sogenannte „Reisekrankheiten“, die auch als „Mittelmeerkrankheiten“ bezeichnet werden, zu informieren.

Aufgrund der Globalisierung und der klimatischen Veränderungen breiten sich diese Krankheiten immer weiter aus. Traten sie früher vorwiegend in den südeuropäischen Ländern auf, so findet man sie heute auch in Deutschland, Österreich und den osteuropäischen Ländern.

Wir empfehlen dringend, die übernommenen Hunde zeitnah nach der Einreise durch ein sogenanntes „Länderprofil“ auf  die in Ungarn vorkommenden Krankheiten testen zu lassen, bzw. die vor der Ausreise getesteten Hunde nach etwa 6 Monaten einem erneuten Test zu unterziehen.

Aufgrund dessen, dass viele deutsche Tierärzte nur wenig Erfahrungen mit der Diagnose und Therapie von „Reisekrankheiten“ haben, empfehlen wir, diese Untersuchungen bei dem Verein Parasitus Ex e.V. (www.parasitosen.de) durchführen zu lassen. Parasitus Ex e.V. forscht auf diesem Gebiet und hat ein eigenes Labor. Wir sind dort Mitglied, daher kostet der komplette Test (inklusive Beratung) 68 €, das ist sehr günstig. Sollten Sie weitere Fragen haben oder Hilfe brauchen, dann senden Sie bitte eine Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bitte beachten Sie, dass wir aus rechtlichen Gründen keine Behandlungsempfehlungen geben dürfen!

Getestet wird auf nachfolgende Krankheiten:

 

Erkrankungen durch Mücken

 

Leishmaniose

Vorkommen: Frankreich, Schweiz, Italien, ehem. Jugoslawien, Albanien, Spanien, Portugal, Griechenland, gewisse Teile Deutschlands, Ungarn nur vereinzelt

Durch den Klimawandel tritt die Leishmaniose in den letzten 20 Jahren auch zunehmend in Deutschland auf. Schätzungen zufolge, sind in Deutschland ca. 20.000 Hunde infiziert, im Ausland sind es über 35 % der Hunde. In manchen Gebieten ist die Rate noch sehr höher.

Die Leishmaniose wird durch Blut saugende Sandmücken bzw. Schmetterlingsmücken übertragen und ist eine der häufigsten „Importkrankheiten“ von Hunden. Bei Leishmanien handelt es sich um Protozoen (Einzeller), die sich in weißen Blutkörperchen (den „Fresszellen“ ) vermehren und innere Organe wie Leber, Milz und Nieren schädigen.

Durch den Klimawandel tritt die Leishmaniose in den letzten 20 Jahren auch zunehmend in Deutschland auf. Schätzungen zufolge, sind in Deutschland ca. 20.000 Hunde infiziert, im Ausland sind es über 35 % der Hunde. In manchen Gebieten ist die Rate noch sehr höher.

Häufig bricht die Krankheit erst Monate oder Jahre nach dem Mückenstich aus.

Leishmaniose infizierte Hunde müssen umfassend behandelt werden. Die Leishmaniose ist bei Hunden z.Z. noch nicht heilbar, deshalb ist die Sterberate sehr hoch. Bisher gibt es keine Impfung gegen Leishmaniose. Die Inkubationszeit kann mehrere Monate bis Jahre dauern.

Symptome der Leishmaniose: Auftreten plötzlich /allmählich / einzeln / gemeinsam

Am Auffälligsten:

- Hautveränderungen / Hautentzündungen ! nicht juckend !
- Offene oder verkrustete Wunden ! nicht abheilend!
- Ohrränder trocken, verkrustet, und „ausgefranst“
- Haarausfall um die Augen (optisch wie eine „Brille“ aussehend)
- symmetrischer Haarausfall und Schuppenbildung
- (beginnend am Kopf Verbreitung über den gesamten Körper)
- auffallend schnell wachsende Krallen
- Pigmentverlust im Nasen-Maulbereich (auch die Schleimhäute können betroffen sein)

Innere Organe:

- Leber-, Darm-, Blutgefäß-, Knochenmark-, Gelenk-, Nerven- und Muskelentzündung
- Nierenversagen
- Milzvergrößerung
- Lympfknotenschwellungen

Auftreten können auch:

- Gewichtsverlust
- allgemeine Schwäche
- Durchfall und Erbrechen
- Fieber
- Bewegungsstörungen / Lahmheit
- Augenentzündungen
- Nasenbluten
- Mundgeruch (durch Nierenschädigung)
- Blutarmut (Anämie)

Behandlung:

- je früher, um so erfolgreicher (viele Hunde können. behandelt, mit der Krankheit gut   leben)
- führt unbehandelt zum Tod!
- langwierig und kostenintensiv
- Keine vollständige Heilung möglich
- Symptome lindern / zum Abklingen bringen (klinische Heilung)
- Schonung ist wichtig, Stress vermeiden!!

Vorbeugung:

- kein 100%iger Schutz möglich
- Hund nicht mit in den Urlaub nehmen
- Sandmücken sind nachtaktiv: nach Sonnenuntergang nicht mehr im Freien aufhalten
- Eine Zulassung zum Schutz vor Sandmücken haben z.B. das Halsband Scalibor®, sowie die Spot-on Präparate Advantix® und Exspot®.

Übertragung auf den Menschen:

- keine direkte Übertragung möglich
- Ausnahme möglich (Wahrscheinlichkeit gering): Wundsekret des Hundes gelangt in offene Wunden beim Menschen. Betroffen wären Kleinkinder / immunschwache Menschen

 

Dirofilariose

Vorkommen: vor allem Süd- und Osteuropa, Deutschland

Durch verschiedene weibliche Mückenarten werden Mikrofilarien auf den Hund übertragen.
Die Inkubationszeit beträgt Wochen bis Jahre. Vom Stich bis zum Erreichen des Herzens ca. 70 - 110 Tage. In 5 – 6 Monaten entwickeln sich bis zu 20 – 30 cm lange Makrofilarien

Die Dirofilarose wird unterteilt in:

Dirofilaria immitis (Kardiovaskuläre Dirofilariose): befällt Lungenarterien, rechte Herzkammer und führt zu Herzwürmer (ca. 10 % der Hunde in Ungarn können infiziert sein)

Dirofilaria repens: befällt die Unterhaut (ca. 30 % der Hunde in Ungarn infiziert)

Dirofilaria immitis (Herzwurmerkrankung) ist eine parasitäre Krankheit der Hunde, seltener erkranken auch Katzen. Sie ist nur schwer zu behandeln und verläuft oft tödlich. In der Unterhaut erfolgt innerhalb von 2 Monaten die Entwicklung zum Larvenstadium. Diese Larven wandern über die Muskulatur in die Blutgefäße ein und entwickeln sich nach weiteren zwei bis drei Monaten zu den erwachsenen Herzwürmern (Makrofilarien). Die erwachsenen Herzwürmer sind etwa 1 mm dick und 20 bis 30 cm lang und siedeln sich vor allem im Lungenstamm, bei stärkerem Befall auch in der rechten Herzhälfte und den herznahen Abschnitten der Hohlvenen an. Etwa sechs Monate nach der Infektion bilden die Weibchen wiederum Mikrofilarien, die mit dem Blut in kleinere Blutgefäße gelangen und gegebenenfalls von Mücken beim Saugen wieder aufgenommen werden. Mikrofilarien können mehrere Jahre in der Blutbahn zirkulieren.

Oft verläuft die Krankheit ohne klinische Symptome. Bei schwerem Befall treten bei D. immitis folgende Symptome auf:

- Leistungsschwäche und schlechte Kondition (Herzschwäche)
- Gewichtsverlust
- Atemnot und Atembeschwerden
- Husten, auch Blutauswurf ist möglich
- Aszites (Bauchwassersucht)

Dirofilaria repens ist ebenfalls eine parasitäre Krankheit der Hunde, seltener erkranken Katzen. Das Hauptverbreitungsgebiet des Parasiten ist Südeuropa, zunehmend werden jedoch auch nördlichere Teile besiedelt. Er verursacht eine der Fadenwurminfektionen des Hundes, bleibt meist auf die Haut beschränkt und ruft nur selten klinische Symptome hervor. Ein Befall des Menschen ist ebenfalls möglich.

Folgende Symptome treten bei der D. repens auf:

- Knoten in und unter der Haut (Würmer im Unterhautbindegewebe)
- Juckende Hautveränderungen
- Hautekzeme

Test: Antigentest oft erst 6 Monate nach Infektion positiv

Vorbeugung: Spot-On-Präparate mit dem Wirkstoff Moxidectin

Wichtig:
Bitte denken Sie bei unklaren Symptomen – Fieber, Abmagerung, anhaltender Durchfall, unklare Röntgenbefunde usw. immer an die Möglichkeit, dass der Hund an einer in Deutschland nicht häufig vorkommenden Erkrankung leiden könnte und kontaktierten Sie Ihren Tierarzt und informieren Sie Ihren Vermittler. Wir lassen uns regelmäßig von Fachleuten beraten.

 

Erkrankungen durch Zecken

 

Babesiose

Die Babesiose des Hundes, die auch als „Hundemalaria“ bezeichnet wird, ist eine Infektionskrankheit, die eine Zerstörung der roten Blutkörperchen und damit eine mehr oder weniger ausgeprägte Blutarmut hervorruft.
In den 1970er Jahren war die Babesiose noch eine „Reisekrankheit“ und vorwiegend in süd- und osteuropäischen Ländern anzutreffen. Durch die Verbreitung der Auwaldzecke kommt sie inzwischen auch in Deutschland vor. Ohne Behandlung endet sie innerhalb weniger Tage tödlich. Die Inkubationszeit beträgt in der Regel 1 – 3 Wochen nach Stich. Menschen oder andere Tiere sind durch die beim Hund krankheitsauslösenden Babesien nicht gefährdet.

Merkmale der Erkrankung sind:

- hohes Fieber, oft über 40 Grad
- Kann schubweise auftreten
- dunkler Urin
- Mattigkeit, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust
- Gelbsucht
- blasse Schleimhäute
- Atemnot möglich
- Erbrechen / blutiger Durchfall möglich (selten)
- evtl. entzündliche Veränderungen der Augen sowie Netzhautablösung
- Bewegungsstörungen und epileptische Anfälle
- durch Zerstören der Erythrozyten -> Anämie
- Spätstadium: Nierenversagen

Prophylaxe: Permethrinhaltiges Spot-On-Präparat

Eine Impfung kann Erkrankung nicht verhindern, nur Schwere reduzieren

 

Borreliose (auch Lyme-Borreliose genannt)

Die Borreliose des Hundes ist die häufigste durch Zeckenstiche übertragene Krankheit beim Hund.
 
In Deutschland tragen1/3 der Zecken Borrelioseerreger in sich. Sie tritt vor allem im Frühjahr bis Herbst auf. Aber auch im Winter, wenn die Temperatur über 7 Grad liegt, kann es zu Erkrankungen kommen. In Deutschland ist vor allem der „gemeine Holzbock“ für die Übertragung der Borreliose verantwortlich. Meist verläuft die Borreliose beim Hund ohne Beschwerden. In selteneren Fällen kann die Borreliose einen schweren und schlimmstenfalls tödlichen Verlauf nehmen. Die Inkubationszeit verläuft oft über Wochen bis Monate.

Sie äußert sich durch Symptome wie:
- Fieberschübe
- Apathie
- Appetitlosigkeit
- Entzündungen des Nervensystems
- Entzündung des Herzens
- Erkrankungen und Funktionsstörungen der Nieren
- Gelenkschmerzen / Muskelschmerzen (Anfassen des Hundes tut weh!)
- Gliederschmerzen (Hund bewegt sich ungern)
- Gelenkentzündung und Lähmungserscheinungen der Vorder- u. Hinterläufe (auch bei alten
Hunden) immer an Borreliose denken!!!
- geschwollene Lymphknoten

Behandlung:
- Antibiotika, evtl. entzündungshemmende Medikamente

 

Ehrlichiose (auch Zeckenfieber genannt)

Die Ehrlichiose ist eine akute bis chronische Infektionskrankheit. Sie ist u.a. im Mittelmeerraum anzutreffen. Durch die Erreger werden die weißen Blutkörperchen befallen.
Die Symptome sind meist unspezifisch und sehr mannigfaltig. Die Inkubationszeit liegt zwischen 5 – 21 Tage; 1 – 3 Wochen; evtl. bis Jahre.
In der akuten Phase äußert sie sich durch nachfolgende Symptome:
- wiederkehrendes Fieber
- Nasenbluten (schleimig eitriger Nasenausfluss)
- Erbrechen
- Abgeschlagenheit und Atemnot
- Schwellung der Lymphknoten
- Muskelzucken

Labordiagnostisch können eine Thrombozytopenie und ein hoher Gammaglobulinspiegel nachweisbar sein. Nach dieser Phase beginnt das chronische Stadium, ähnlich der Anaplasmose.

In der chronischen Phase äußert sie sich durch nachfolgende Symptome:
- Blutungen und Ödeme
- Abgeschlagenheit, Abmagerung, Blutarmut
- Milzvergrößerung
- Gelenkerkrankungen mit Krämpfen

Behandlung: Antibiotika

 

Anaplasmose I (Granulozytäre Ehrlichiose)

Überträger der Anaplasmose ist der Holzbock. Anaplasmen sind Bakterien. Sie vermehren sich in den weißen Blutkörperchen.

Sie kommen zw. 40. Und 65. Breitengrad, ganzjährig in Deutschland, Wälder und Waldrandbereiche, Schweden, Norwegen, England, Niederlande, Polen, Ungarn, Österreich, Schweiz, Tschechien, Slowenien, Kroatien, Bulgarien, Frankreich, Nordspanien, Norditalien vor.

In akuter Phase ähneln die Symptome der Ehrlichiose, zusätzliche können neurologische und arthritische Symptome wie:

- Epileptische Anfälle
- Ataxie (Störung des Bewegungsablaufes)

auftreten

Merkmale der Erkrankung sind:

- Angsattacken
- Laufen im Kreis
- Gelenkschwellungen, Gelenkschmerzen, Gelenkentzündungen

Übertragung von Anaplasmose über den Hund auf den Menschen ist nicht bekannt, durch direkten Blutkontakt denkbar.
Erkrankung beim Menschen: Humane granulozytäte Ehrlichiose (HGE)

Behandlung: mit Doxycyclin, unbehandelt meist tödlich

Zur Vorbeugung gut geeignet sind Spot-On-Präparate mit Permethrin, Deltamethrin-Halsbänder

 

Anaplasmose II

Überträger ist auch hier die Braune Hundezecke. Die Anaplasmose II kommt vor allem in Südeuropa vor. Die Symptome ähneln der Ehrlichiose bzw. der Anaplasmose I

Frühsommer-Meningo- Enzephalitis FSME (Hirnhautentzündung)

Der Überträger der FSME ist ebenfalls der Holzbock. Sie kommt bei bei Hunden sehr selten vor. Übertragen wird die FSME durch Viren, die Inkubationszeit beträgt 1-2 Wochen.

In Europa ist das Virus in vielen Ländern endemisch mit Ausnahme der iberischen Halbinsel, der Benelux-Länder und Großbritannien. In Deutschland konzentrieren sich die endemischen Gebiete auf Bayern und Baden-Württemberg sowie begrenzte Regionen in Hessen, im Saarland, in Brandenburg, Berlin, Sachsen und Thüringen.

Merkmale der Erkrankung sind:

- Sehr hohes Fieber
- Verhaltensänderung (apathisch bis übererregt)
- Schmerzempfindlichkeit im Nacken und Kopfbereich
- Schädigung des ZNS: epileptische Anfälle, Krampfanfälle, Gangstörungen,
- Bewegungsstörungen
- DD: Tollwut, Staupe, Borreliose

Ohne Behandlung verläuft die FSME tödlich.

Behandlung: symptomatisch, mit Antibiotikaabdeckung

 

Hepatozoonose

Die Hepatozoonose ist eine recht neue Erkrankung in Europa. Ursprünglich stammt sie aus Afrika. Vermutlich wurde sie mit Schiffen in Europas Hafenstädte importiert.

Mittlerweile findet man sie auch in ländlichen Regionen Südeuropas.

Durch Zerbeißen der Braune Hundezecke werden Kokzidien auf den Hund übertragen.

Die Erreger gelangen über den Darm in den Blutkreislauf und befallen Milz, Knochenmark, Leber, Nieren und Lymphknoten. Die Inkubationszeit beginnt nach Zerbeißen der Zecke.

Nachfolgende Symptome treten bei Befall mit Leukozyten auf:

- Stark variierend
- Fieber
- Anämie
- Abmagerung
- Lymphknotenschwellungen
- Nasen- und Augenausfluss
- Blutiger Durchfall
- Muskelschwäche
- Steifer Gang
- Epilepsieähnliche Anfälle

Alle Informationen basieren auf Erfahrungen und den derzeit uns bekannten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Sie erheben keinen Anspruch/ Garantie auf Vollständigkeit und Richtigkeit! – Stand: Dezember 2014.

Copyright: Marielies Steudtner, Sabine Mönnichs

Quellenangaben:
Krause M, Breu S.: Lehrbuch Tierfachkraft (Hunde) (noch nicht veröffentlichtes Manuskript)
www.parasitosen.de

Für weitere Informationen sprechen Sie uns gerne an!

 

Liebes zukünftiges Frauchen und Herrchen,

 

Sie haben sich für einen ungarischen Hund entschieden und warten sehnsüchtig auf sein Eintreffen.

Hier wollen wir Ihnen noch ein paar Tipps und Infos für die erste Zeit mit auf den Weg geben:

Um das Verhalten ihres neuen Hausgenossen besser zu verstehen, müssen Sie wissen, dass Hunde in Ungarn in der Regel nicht im Haus leben (Ausnahmen gibt es natürlich auch). Sie werden entweder an der Kette oder auf dem Grundstück gehalten oder stromern frei in der Gegend herum. Häufig haben sie noch nicht einmal einen Namen, da sie niemand anspricht.

Ihr Hund weiß nicht, dass nun ein besseres Leben auf ihn wartet, sobald er aus dem Transporter steigt. Er wurde aus seiner gewohnten Umgebung gerissen, quer durch Europa gefahren und ist wahrscheinlich aufgeregt und erschöpft von der langen Fahrt.

Wenn Sie mit ihm nach Hause kommen, lassen Sie ihn sich im Garten oder an einem ruhigen Platz – am besten gut gesichert mit Halsband und Geschirr – lösen.
Sollten Sie noch andere vierbeinige Hausgenossen besitzen, machen Sie die Zusammenführung einzeln und so, dass Sie jederzeit eingreifen können.
Nachdem Ihr neuer Mitbewohner sein neues Zuhause begutachtet hat, wird er sicher nichts gegen eine leichte Begrüßungsmahlzeit - zum Beispiel Reis mit gekochtem Hühnchen - einzuwenden haben.

Richten Sie ihm einen ruhigen und geschützten Platz ein, von dem aus er das Familiengeschehen beobachten kann. Er wird einige Zeit brauchen um sich an Sie und seine neue Umgebung zu gewöhnen. Deshalb sollten auch Besuche von Verwandten und Freunden, die verständlicherweise den neuen Hund begrüßen möchten, erst einmal auf später verschoben werden.

Ihr neues Familienmitglied wird in den ersten Tagen und Wochen sehr viel lernen müssen. Begleiten Sie ihn dabei souverän und ermutigend. Die meisten Hunde kennen zum Beispiel keine Treppen. Mit ein paar Leckerlis auf den Stufen lernen sie aber schnell, dass Treppen nicht gefährlich sind.

Auch gibt es viele Sachen, die Ihr neuer Hausgenosse einfach nicht wissen kann. In Ungarn musste er sich vielleicht selbst ernähren – wie soll er wissen, dass dies zu Hause nicht erwünscht ist? Ebenfalls muss er lernen, dass nicht alle Plätze im Haus für einen Hund geeignet sind.

Auch an der Leine laufen ist für die meisten Hunde eine ungewohnte Übung. Befehle wie "sitz" ,"platz" usw. kennen sie in der Regel weder auf deutsch noch auf ungarisch. Da aber gerade die meisten erwachsenen Hunde sehr bemüht sind, ihren Menschen zu gefallen und alles richtig zu machen, lernen sie recht schnell das gewünschte Verhalten.

 

Wichtig ist, dass Sie als "Rudelführer" ihrem vierbeinigen Hausgenossen Sicherheit vermitteln und ihm gegenüber genügend Geduld aufbringen auch wenn manche Dinge nicht so schnell funktionieren, wie Sie es gern hätten.

 

Bitte nehmen Sie sich etwas Zeit und lesen Sie sich dieses Informationsblatt gut durch.

Die richtige Sicherung Ihres Hundes ist ganz wichtig, schlimmstenfalls kann sie ihm das Leben retten.

Immer wieder hört man, dass Hunde den Besitzern in den ersten Tagen entlaufen. Manchmal passiert das schon direkt nach dem Transport. Deshalb ist es wichtig, das Risiko so klein wie möglich zu halten.

• Bitte nehmen Sie zur Übernahme Ihres Hundes eine Transportbox mit. Die Box sollte mit einer dicken Decke ausgelegt sein, damit der Hund nicht rutscht und sicher liegt. Im geschlossenen Transportauto kann Ihr Hund in die mitgebrachte Box verladen werden. Bitte lassen Sie Ihren Hund erst wieder zuhause im Wohnzimmer aus der Box.

• In Ihrem Haus bzw. Ihrer Wohnung sollte Ihr Hund einen Platz in einer Ecke bekommen, von wo aus er alles sehen und miterleben kann. Er sollte einen Rückzug haben, aber er darf sich nicht verstecken können.

• Die die Türen und Fester müssen immer geschlossen sein. Das gilt auch, wenn Ihr Hund nicht ängstlich wirkt. Es ist durchaus möglich, dass Ihr Hund vor etwas davonläuft, was ihn erschreckt. Denn viele Hunde sind das Hausleben nicht gewöhnt. Als Hilfe können Sie sich einen Zettel „Hund im Haus“ an die Tür heften, damit Sie nicht versehentlich die Tür offen lassen. Wenn Ihr Hund ein Angsthund ist, schließen Sie die Tür bitte ab. Denn manche Hunde können auch Türen öffnen.

• Der Garten ist genauso gefährlich wie die Straße, das wird oft unterschätzt. Wenn Ihr Hund panisch reagiert, kommt er über jeden Gartenzaun. Den ersten Teil springt er, den zweiten Teil klettert er. Das schaffen sogar dreibeinige Hunde. Deshalb muss Ihr Hund in dem Moment, wo Sie mit ihm das Haus verlassen, 100 %ig gesichert sein.

• Die bekannte Doppelsicherung an kurzer Leine, die vielen Hundehaltern immer wieder als Tipp mit auf den Weg gegeben wird, ist sehr oft der Grund für das Entlaufen eines Hundes. Die Kraft, die hinter einer Panikattacke steckt ist dermaßen groß, dass Angsthunde ihrem Halter immer wieder die Leine aus der Hand reißen. Dazu kommt noch, dass diese kurzen, normalen Leinen Angsthunden zusätzlich Angst machen. Bei normalen Halsbändern und Geschirren schlüpft der Hund aus Halsband und Geschirr raus, wenn der Halter die beiden Doppelsicherungsleinen festhält. Dafür braucht er gerade mal 5 Sekunden.

• Wenn Sie mit Ihrem Hund aus dem Haus gehen, dann sollte er ein ausbruchsicheres Geschirr tragen. Das ausbruchsichere Geschirr MUSS außer dem Bauchgurt einen gutsitzenden Gurt in der Taille haben, der es daran hindert, mit dem Bauchgurt Richtung Vorderbeinen nach vorne zu rutschen. Dieser Gurt muss immer in der Taille sitzen. Zwei Gurte, die um den Bauch gehen, sind nicht ausreichend. Ausbruchssichere Geschirre erhalten Sie u.a. bei der Fa. Bellissiomo in Dauchau (http://www.bellissimo-for-dogs.de/) und bei der Fa. Sientas Pflegestellen Geschirr (http://www.sientas.de/…/aus…/45-pflegestellen-geschirr-.html).

Ihr Hund sollte immer Halsband und Geschirr tragen. Allerdings können Sie das Geschirr ihrem Hund erst dann anlegen, wenn er sich anfassen lässt. Bis dahin muss Ihr Hund ein Zughalsband tragen. Das ist das einzige, was sicher ist. Die normalen Zughalsbänder sind zu schmal, deshalb sollten Sie sich ein Zughalsband anfertigen lassen und schon im Voraus besorgen (Fa. Bellissiomo, Sientas Pflegen Geschirr), Dieses Zughalsband sollte je nach Größe des Hundes bis zu 4 cm breit sein. Es sollte weich unterfüttert, aus weichem Flies sein. Das Zughalsband muss gut anliegen und darf nicht schlappern. Sie können es lockern, wenn Sie Ihrem Hund Leine geben. Es darf kein Zug auf die Leine kommen.

Damit das Zughalsband für Ihren Hund nicht zur Qual wird, verwenden Sie bitte eine Schleppleine (können Sie sich auch im Baumarkt besorgen, sollte reißsicher sein).

Mit einer Schleppleine können Sie Ihrem Hund in einer Angstsituation ein paar Meter Raum geben, damit er nicht mehr so bedrohlich nah am neuen Menschen sein muss oder bedrohlich nah an anderen Menschen bzw. an Gegenständen vorbeigehen muss.

Bei normaler Leine, mit nach ihm ausgestrecktem Arm des Menschen, ist das für einen Angsthund die Hölle. Mit Schleppleine ist es Ihnen möglich, Ihre Arme angewinkelt am Körper zu lassen. Sollte Ihr Hund versuchen, die Leine durchzubeißen, können Sie am unteren Ende der Leine auf einer Länge von ca. 20 cm Knoten dicht aneinander machen. Sie können auch eine weiche Kette mit abgerundeten Gliedern aus dem Baumarkt am unteren Ende der Leine durchflechten.

Es ist ganz wichtig, dass Sie Karabiner aus Aluminium mit Schraubverschluss verwenden (Sportbereich, Kletterbedarf, Bellissimo). Bei normalen Karabinern passiert es sehr oft, dass sie aufgehen. Die Karabiner aus dem Baumarkt sind für kleine Hunde zu schwer.

Ein Haken wird am Hund befestigt und zusätzlich IMMER ein Haken am Menschen. Die Schleppleine sollten Sie auf keinen Fall in der Hand halten, sondern sich diagonal umhängen. Hier noch ein Tipp zum Ableinen Ihres Hundes: Es ist ganz wichtig, dass Sie Ihrem Hund erst Freilauf geben, wenn er eine feste Bindung zu Ihnen aufgebaut hat. Er muss durch konsequentes und richtiges Training abrufbar geworden sein. Das gilt für alle Hunde, nicht nur für Angsthunde.

Quelle: Daniele Hüther Eine professionelle Beratung erhalten Sie bei Daniela Hüther http://www.angsthunde.com/

Wir haben die nötige Genehmigung nach § 11 Abs. 1 Nr. 5 Tierschutzgesetz (TierSchG) für die Einfuhr oder das Verbringen von Wirbeltieren, die nicht Nutztiere sind, zum Zwecke der Abgabe gegen Entgelt oder eine sonstige Gegenleistung in das Inland und für die Vermittlung.

Darüber hinaus haben wir eine Zulassung als Transportunternehmen.

Sie interessieren sich für ein von uns vorgestelltes Tier?

Bitte lesen Sie sich die ganze Rubrik "Infos" einmal durch. Hier werden Sie bereits Antworten auf einige Ihrer Fragen bekommen.

Bei den von uns vorgestellten Hunden handelt es sich oft um Tiere, die auf der Straße gefunden oder aus einer der vielen Tötungsstationen in Ungarn geholt wurden.

Ablauf der Vermittlung
Wenn Sie sich für eines unserer Tiere interessieren, nehmen Sie bitte Kontakt zu der angegebenen Vermittlerin auf. Dieser Erstkontakt kann telefonisch oder per Email stattfinden.

Wenn Sie uns eine Mail schreiben, geben Sie bitte Ihren Namen, Ihre Adresse und ihre Telefonnummer an. Sie werden dann einen Selbstauskunftsbogen erhalten, den Sie uns bitte ausgefüllt zurückschicken.

Danach werden wir ein ausführliches telefonisches Vorgespräch mit Ihnen führen, in dem wir über Ihre Erwartungen, die Voraussetzung einer Adoption und den weiteren Ablauf einer Vermittlung sprechen werden. Dabei erhalten Sie auch weitere Informationen zu dem von Ihnen ausgewählten Tier.

Nach diesem Gespräch wird ein sogenannter Vorbesuch stattfinden. Hierbei geht es darum festzustellen, wie das Umfeld des neuen Mitbewohners aussieht, Ihnen eventuell ein paar Tips zu geben und Sie – ganz allgemein – besser kennenzulernen, um abzuschätzen, ob Ihr Wunschkandidat auch zu Ihnen passt.

Erst nach diesem Vorbesuch kann eine Reservierung Ihres neuen Familienmitgliedes erfolgen.

Die Vermittlung erfolgt nur mit Abschluss eines Schutzvertrages sowie der Zahlung einer Kostenbeteiligung.
Der Transporttermin des Tieres wird persönlich mit Ihnen abgesprochen.

Spendenkonto

Menschen für Notfelle e. V.

Hamburger Volksbank eG

Kto 6625 9100

BLZ 201 900 03

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